Bundesfeuerwehrarzt gibt Tipps gegen Badeunfälle

//Bundesfeuerwehrarzt gibt Tipps gegen Badeunfälle

Bundesfeuerwehrarzt gibt Tipps gegen Badeunfälle

Eigene Kraft nicht überschätzen / Kinder beaufsichtigen / Regeln befolgen

Berlin – Ob am Baggersee oder im Schwimmbad: Angesichts der brütenden Hitze suchen viele Menschen aktuell Abkühlung im Wasser. Leider kommt es hierbei immer wieder zu Badeunfällen mit teils tragischem Ausgang. Klaus Friedrich, Bun-desfeuerwehrarzt des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), gibt zehn wichtige Tipps zum Verhüten von Badeunfällen

  • Überschätzen Sie niemals die eigene Kraft, etwa beim Schwimmen zu ei-nem Ponton im Baggersee.
  • Stoßen Sie niemals (auch nicht „im Spaß“) andere Menschen ins Wasser: Vielleicht können diese nicht schwimmen!
  • Gehen Sie nie alkoholisiert oder unter Drogeneinfluss ins Wasser.
  • Wenn Sie zu frieren beginnen, verlassen Sie das Wasser unverzüglich und trocknen sich ab.
  • Lassen Sie Kinder nie unbeaufsichtigt! Dies gilt besonders auch für den Teich oder Swimmingpool im eigenen Garten.
  • Springen Sie nur dann ins Wasser, wenn es tief genug ist und Sie sicher wissen, dass sich unter Wasser keine Hindernisse befinden. Springen Sie nicht von Brücken; hier können sich etwa Glasscherben von weggeworfe-nen Flaschen sammeln.
  • Gewässer mit verstärkter Schifffahrt, Schleusen, Hafenanlagen oder Weh-ren sind grundsätzlich tabu! Falls es lokal Bereiche gibt, die etwa an einem Kanal zum Baden freigegeben sind, dürfen Sie diese nicht verlassen. Mei-den Sie sumpfige und stark bewachsene Gewässer.
  • Bei besonderen Gefahren, wie zum Beispiel Gewitter, starker Strömung und Wellengang oder bei starkem Regen, sind Gewässer grundsätzlich zu meiden.
  • Respektieren Sie Warntafeln, Begrenzungen und das Aufsichtspersonal, das für Ihre Sicherheit sorgt, und folgen Sie deren Anweisungen.
  • Bei einem Ertrinkungsunfall beginnen Sie nach der Rettung unverzüglich mit einer Wiederbelebung. Sie können das Überleben garantieren! Begin-nen Sie nach einer fünfmaligen Beatmung mit einer Herzdruckmassage, dann weiter im Wechsel 30:2. Alarmieren Sie die Feuerwehr unter dem Notruf 112!
Quelle: Deutscher Feuerwehrverband
Von | 2018-08-08T17:32:06+00:00 August 8th, 2018|

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